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Lkr. E-Höchstadt.
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1288 wird M. erstmals urkundlich als Maurolfstein erwähnt. Burg und Dorf gehörten den Reichsministerialen v. ==Gründlach und gingen nach deren Aussterben 1314/15 an die Hohenlohe-Brauneck über. Diese setzten die ==Strobel als Vögte ein, die auch nach dem Verkauf M. an den Bf. von Bamberg 1341 in Besitz der Burghut blieben. Seit 1400 war M. häufig verpfändet, v.a. an Nürnberger Bürger, z.B. an die Valzner, Haller und zuletzt 1516–74 an die Pfinzing. Während die Burg im ==Bauernkrieg 1525 unzerstört blieb, wurde sie im 2. ==Markgrafenkrieg 1552 niedergebrannt und erst 1570 wiederhergestellt. Im 30-jährigen Krieg erlitt M. erneut starke Schäden. Kirchlich gehörte M. (ausgenommen einige Häuser unter der Burg, die seit 1435 der Pfarrei E-==Altstadt unterstanden) zu Neunkirchen bzw. seit 1611/1707 zu Langensendelbach. Die kath. Filialkirche wurde erst 1813 als Ersatz für die bereits 1341 erwähnte, zweigeschossige Burgkapelle errichtet und übernahm deren Rokoko-Ausstattung. 1803 fiel mit dem Hochstift Bamberg auch das seit 1588 mit ==Neunkirchen vereinigte Oberamt M. an Bayern. Das 1690ff. z.T. erneuerte Schloss ging 1806 an M.A. ==Lips über. Dieser eröffnete hier 1808 eine mit der FAU verbundene landwirtschaftliche Akademie, die aber schon ein Jahr später wieder einging. Außerdem ließ er bis 1833 große Teile (v.a. den Nordflügel und den achteckigen Bergfried samt Nordteil des Westflügels) der von einem Zwinger und breitem gemauerten Graben umgebenen, ringförmig fast geschlossenen Anlage abbrechen und vom restlichen Bau das dritte Geschoss abtragen, der ein flachgeneigtes Dach mit Dreiecksgiebel sowie einen massiven Balkon an der Südseite erhielt. 1858 kam M. vom ofr. LG Forchheim zum mfr. LG (später Lkr.) E. Die Einwohnerzahl wuchs von 1818–1945 von 227 auf 498 und beträgt inzwischen – nach der Eingemeindung von ==Adlitz und ==Atzelsberg (1978) – ca. 1570. Heute ist M. ein bevorzugter Wohnort und beliebtes Ausflugsziel, die Schlossgaststätte schon seit 1885 ==Exkneipe der Burschenschaft Frankonia.
Verweis:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quellen:
StadtAE XXXIV.18.L.1.; IV.W.8–15 (= Mainfrk. Museum Würzburg, Inv.-Nr. 39518, 39584–39590).
Literatur:
Mayer, M.: M. 1288–1988, E 1988; Endres, R.: Aus der Geschichte von M., in: EB 36 (1988), 5–42; Gebessler, 135f.
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