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Die Bezeichnung M. geht wahrscheinlich auf die beiden Meilenquadrate von 1002 zurück und erscheint erstmals 1314, als der bamb. Bf. dem neugegr. Kloster ==Neunkirchen am Brand Holzrechte in der "Meil" bei E verlieh. Sie bezog sich offenbar nur auf den inzwischen durch Siedlungs- und Kulturflächen (==Essenbach) verkleinerten Wald nördlich der Schwabach, der von dem Verkauf E an Ks. Karl IV. 1361 ausdrücklich ausgenommen wurde (im Gegensatz zur ==Honig- und ==Stubenlohe südlich des Flusses). Die E behielten jedoch ihre Nutzungsrechte im M., deren Ausübung schon 1376 und 1406 zu Auseinandersetzungen mit dem Hochstift und schließlich 1565 zur Teilung des M. führten. Die südliche Hälfte fiel an E, die nördliche (der später sog. Bischofsm.) blieb bamb.; hier hatten Bubenreuth, ==Rathsberg und zwei Bauernhöfe in Oberrosenbach Holzrechte, für die 1566 eine Waldordnung erlassen wurde. Die regelmäßig (u.a. 1658, 1774 und 1799) erneuerte Abmarkung entspricht im wesentlichen noch heute der nördlichen E Stadtgrenze. Auf beiden Seiten sind seit dem 17. Jh. zahlreiche ==Steinbrüche nachzuweisen. Der Bischofsm. wurde 1873/75 unter die Holzberechtigten verteilt und nach 1945 z.T. für die Geigenbauersiedlung in Bubenreuth gerodet. Der E M., der zum Sondervermögen der Altstadt gehörte (==Altstädter Kommune) und den ==Eichenwald einschloss, büßte seit dem Ende des 19. Jh. durch die zunehmende Bebauung an der Spardorfer und Rathsberger Straße, die Anlage des Schießplatzes und zuletzt des ==Waldkrankenhauses und des ==Wohnstifts erhebliche Flächen ein. In den letzten Jahrzehnten entwickelte er sich unter der Betreuung des ==Forstamts E, das 1970 einen Waldlehrpfad anlegte, von einem Kiefern- wieder zu einem Mischwald.
Verweis:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quellen:
StadtAE XIV.584.P.10. und 11.; Miekisch, H.: Augustiner-Chorherrenstift Neunkirchen/Br., Neunkirchen/Br. 1989, 14f.; RI VIII, Nr. 5573; Lammers, Beilagen 40, 49, 50.
Literatur:
Krische, 50f.; Raumer, S.v.: Heimat, E 1904, 7–12, 16–21; Leischner, O.: Der Waldlehrpfad im E M., in: EB 18 (1971), 5–34; Horneber, H.: Die E und ihr Wald, in: dnE 39 (1976), 2838–2847; Jakob, Altstadt E, 80f.; Gemeinde Bubenreuth (Hg.): Die Geschichte des Dorfes Bubenreuth 1243–1993, E 1993, 88–92.
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