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Gemeinde Marloffstein, Lkr. E-Höchstadt.
Text:
1394 wurde die Tochter des Bertold v. ==Erlangen mit einigen Äckern am R. belehnt. Dieselben waren ebenso ==Braunecksche Lehen wie der urspr. Einzelhof, der wohl aus einer Rodung im ==Meilwald entstanden war; dort besaß er auch Holz-, aber kein Weiderecht. 1411 gelangte er an den bgfl. Landrichter Heinrich Schenk v. Leutershausen und 1431 an die Schürstab auf Oberndorf bei ==Möhrendorf, die ihn bis 1600 besaßen. 1616 ging der Hof an Ernst Hülß über, der ihn nicht mehr als mgfl., sondern als dompropsteilich-bamb. Lehen empfing und bis 1622 das heute noch bestehende Herrenhaus im Renaissancestil erbaute. Er ließ auch die Familiengruft in der ==Martinsbühler Kirche anlegen, da R. seit 1435 nach E eingepfarrt war. Sein Urenkel Georg Friedrich Hülß veranlasste 1702 eine Umgestaltung von Schloss und Garten. 1766 kam R. an die ==Buirette v. Oehlefeld und 1820 an die Familie v. Wahler, die bereits ==Atzelsberg besaß. Seit 1866 ist das Schloss in Besitz der Familie ==Beckh, die 1873/75 einen großen Teil des Bischofsmeilwalds dazu erwarb. Spätestens im 18. Jh. hatte sich aus Taglöhnerhäusern und einer Ziegelhütte das Dorf R. gebildet, zu dem auch eine Wirtschaft gehörte (seit etwa 1840 ==Exkneipe des Corps ==Baruthia). Die Lage auf dem beherrschenden Höhenzug des R., die bereits 1705 das phantastische Projekt einer preuß. ==Festung angeregt hatte, veranlasste den ==gVe 1885 zum Bau eines Aussichtsturms, der noch bis 1972 stand. Nach 1945 entwickelte sich R. zu einem bevorzugten Wohngebiet und wurde 1978 nach ==Marloffstein eingemeindet. Seitdem blieb die Einwohnerzahl fast unverändert und beträgt 435 Personen (2000).
Verweis:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Quellen:
StadtAE XXXIV.2.L.2.; Lammers, Beilage 40.
Literatur:
Gebessler, 139f.; Mayer, M.: Marloffstein 1288–1988, E 1988, 249–269; Nürmberger, B.: Der Friedhof an der Altstädter Kirche, in: EB 39 (1991), 289–331, hier 306–308; Jakob, Singer, 344.
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