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Das auf der Nordwestecke der Rathsberger Hochfläche, auf halbem Weg nach Bubenreuth etwas abseits im Wald aufgestellte Monument in Gestalt eines einfachen, oben beidseitig abgeschrägten Grabsteins erinnert an Carl Friedrich Wilhelm Rubner (*12.4.1821), der hier am Pfingstmontag, dem 1.6.1841, als dritter Student seit 1827 an den Folgen einer Mensur auf Stoßdegen, sog. "Parisiens", starb. Den Anlass für das Duell, das wohl wegen des Verbots derartiger Zweikämpfe an entlegener Stelle ausgetragen wurde, hatte ein Streit auf der Bergkirchweih gegeben. Der Kontrahent Rubners war ein Mitglied der Burschenschaft ==Bubenruthia, der Theogiestudent Karl Ludwig Thuerecht Köberlin (1821–96). Die im Gebüsch versteckte Leiche wurde erst zwei Tage später gefunden. Rubner fand seine letzte Ruhe am 5. Juni unter Teilnahme aller Studenten, aber sang- und klanglos ohne Einsegnung auf dem Neustädter Friedhof, eine gerichtliche Untersuchung verlief im Sande. Seine Verbindung, das Corps ==Baruthia, errichtete vor 1900 auf dem eigens erworbenen Grund den 1928 erneuerten Gedenkstein, der den Zirkel der Verbindung, einen Stoßdegen, den Namen Rubners sowie das Todesdatum trägt. Sein älterer Bruder Carl Julius war in den ==Frankfurter Wachensturm verwickelt und am 2.5.1834 bei einem Fluchtversuch ums Leben gekommen.
Verweis:
 
 
Quellen:
StadtAE III.95.R.1.
Literatur:
Deuerlein, E: Züge und Zustände aus dem E Studentenleben, in: EH 12 (1929), 210f.; Gebessler, 140; Rietzsch, B.: Der Neustädter Friedhof und die Entwicklung der Begräbniskultur in E im 18. und 19. Jh., in: EB 31 (1984), 149–192, hier 170.
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