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Eine E. ist das außerhalb des ==Kommers- oder ==Verbindungshauses gelegene Stammlokal einer Verbindung. Die Bezeichnung kommt aus der Studentensprache und bedeutet eigentlich den zwanglosen Besuch eines "couleurfähigen" Wirtshauses im Anschluss an eine "offizielle" Kneipe, d.h. eine Veranstaltung, bei der in festgelegter Form in geselliger Runde getrunken und gesungen wird. Alle E Studentenverbindungen hatten ihre E. oft über viele Jahrzehnte hinweg direkt vor der Stadt (==Windmühle), in den Vororten oder den "Bierdörfern" der Umgebung, die bis zur Abschaffung der ==Universitätsgerichtsbarkeit den Vorteil besaßen, außerhalb des Zuständigkeitsbereiches der ==Universitätswächter zu liegen und daher ein freieres Verhalten erlaubten. Die ==Bubenruthia und die ==Uttenruthia tragen ihre Namen nach dem Ort ihrer E. Teilweise wurden bzw. werden in oder bei den E. auch Mensuren ausgetragen, z.B. im Café Rundblick in Rathsberg (==Rubnerstein). In der Regel sind die E. mit Wappen, Zirkeln, Schlägern, Bierkrügen oder sonstigen Couleurgegenständen der jeweiligen Verbindung ausstaffiert. Zu manchen Wirtsleuten, aber auch zu den Gemeinden, in denen z.T. Denkmäler aufgestellt oder Straßen nach der Verbindung benannt wurden, entwickelte sich ein langjähriges Freundschaftsverhältnis. Seit 1960 ist das goldene Eichenlaub der Bubenreuthermützen im Wappen von Bubenreuth enthalten.
Verweis:
 
 
 
 
 
 
 
Literatur:
Lang, R.: Mauerring und Dorfidylle, E 2. Teil: Die Umgebung, in: Studentenkurier 4 (2000), 13–18; E Univ.-Kalender WS 1920/21; Paschke, Lexikon, 102f.
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